Projektorientierter Unterricht

In dieser Unterrichtsform arbeiten die Kinder innerhalb eines vorher in der Regel gemeinsam beschlossenen oder aus früheren Aktivitäten hervorgegangenen Themenbereichs. Ideen und Anregungen, die auf vielfältige Weise in die Klasse getragen werden, werden dort aufgegriffen, vertieft oder weiterentwickelt. Die Kinder stellen sich Fragen, die sie mit Hilfe von Experimenten, Büchern, durch Befragung von Experten oder Recherche im Internet zu beantworten versuchen.

Eine besondere Rolle spielt der projektorientierte Unterricht bei der Integration der musisch, künstlerisch und handwerklich orientierten Fächer (Kunst, Musik, Werken). Um eine kontinuierliche und tiefgründige Arbeit an Themen aus diesen Arbeitsbereichen zu gewährleisten, werden diese meistens über mehrere Wochen in die Arbeitszeit der Kinder integriert. Beispiele für Unterrichtsthemen können dann beispielsweise „Der elektrische Stromkreis“, „Türme und Brücken“, „Räder und Rollen“ oder „Henri Matisse“, „Claude Monet“, „Victor Vasarely“ u.a. sein.

Der individuelle Arbeitsprozess wird durch häufige mündliche oder schriftliche Rückmeldungen und Gespräche im täglichen Mittagskreis begleitet. Die Kinder forschen beispielsweise an natur- und gesellschaftskundlichen Themen oder befassen sich mit Ereignissen oder Perioden der Geschichte. Auch mathematische oder künstlerische Themen stehen immer wieder im Mittelpunkt. Die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentieren die Kinder in unterschiedlichen Formen wie Vorträgen, Plakaten, Sachtexten, Bauwerken oder der Vorführung von Experimenten.

Eigene Bauwerke elektrifizieren

Räder und Rollen – Fahren und Lenken

Scherenschnitte und Polynesien, das Meer von Hernri Matisse

Was blubbert in der Brause?

Wir kreieren unsere eigenen Fotobildergeschichten

Zeichnen und Malen wie Claude Monet

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